Trinkglas im Frühmittelalter
Sturzbecher: konischer Becher mit spitzem Boden
– Paderborn, Pfalz, 6./7. Jh. (siehe Bild)
Gläser mit Reticellaverzierung
Reticella: mehrfarbig gedrehte Rippenauflagen römisch oder 7.-10. Jh.: Schalen, Becher oder Trichterbecher
– Valsgärde S, Bootsgrab 6, 1/2 8. Jh. [2]
– Wijk bij Duurstede/Dorestadt NL, Hoogstraat, 8/9. Jh. [2]
– Birka S, Grab 649, 9/10. Jh. [2]
– Hamwick GB, M. 8. Jh. und ½ 9. Jh. [2]
– Haithabu, 8.-10. Jh.[2]
Reticella: mehrfarbig gedrehte Rippenauflagen römisch oder 7.-10. Jh.: Schalen, Becher oder Trichterbecher
– Valsgärde S, Bootsgrab 6, 1/2 8. Jh. [2]
– Wijk bij Duurstede/Dorestadt NL, Hoogstraat, 8/9. Jh. [2]
– Birka S, Grab 649, 9/10. Jh. [2]
– Hamwick GB, M. 8. Jh. und ½ 9. Jh. [2]
– Haithabu, 8.-10. Jh.[2]
Gläser mit Fadenauflage
– Paderborn, Pfalz, 8. Jh. (s.o.) [2]
– Paderborn, Pfalz, 8. Jh. (s.o.) [2]
Kugelbecher
– Birka S, 1/2 10. Jh.[2]
– Paderborn, Pfalz, Wünneberg-Fürstenberg Grab 1, 6. Jh. (s. Bild.)
– Birka S, 1/2 10. Jh.[2]
– Paderborn, Pfalz, Wünneberg-Fürstenberg Grab 1, 6. Jh. (s. Bild.)
Trinkglas im Hochmittelalter
Hedwigsbecher
13 komplett erhalten, zwei nur schriftlich dokumentiert und bisher zehn aus Grabungszusammenhängen gefunden. Der hier gezeigte Mindener Becher aus rauchig-grauem Glas hat einen glatten Fußring, der wohl wegen der späteren Fassung an fünf Stellen eingeschnitten ist. An der Wandung ist ein dreiteiliges Hochschnittdekor mit Adler, Lebensbaum und Löwe vor unregelmäßig facettiertem Grund, das auf sizilianische Vorbilder zurückgreift. Die Reliquiar-Fassung des Bechers aus vergoldetem Silberblech (nicht im Bild) ist wohl nachträglich im 2. Viertel des 13. Jahrhunderts entstanden.
ganze Hedwigsbecher:
– Krakau PL [2]
– Wrocław PL [4]
– Naumur F [2]
– Oignies F [2]
– Nowogrudok BY [2]
– Florenz I [2]
– London GB [2]
– Corning GB [2]
– Amsterdam NL [Link]
– Nürnberg [2]
– Minden [2]
– Gotha [8]
– Halberstadt [8]
13 komplett erhalten, zwei nur schriftlich dokumentiert und bisher zehn aus Grabungszusammenhängen gefunden. Der hier gezeigte Mindener Becher aus rauchig-grauem Glas hat einen glatten Fußring, der wohl wegen der späteren Fassung an fünf Stellen eingeschnitten ist. An der Wandung ist ein dreiteiliges Hochschnittdekor mit Adler, Lebensbaum und Löwe vor unregelmäßig facettiertem Grund, das auf sizilianische Vorbilder zurückgreift. Die Reliquiar-Fassung des Bechers aus vergoldetem Silberblech (nicht im Bild) ist wohl nachträglich im 2. Viertel des 13. Jahrhunderts entstanden.
ganze Hedwigsbecher:
– Krakau PL [2]
– Wrocław PL [4]
– Naumur F [2]
– Oignies F [2]
– Nowogrudok BY [2]
– Florenz I [2]
– London GB [2]
– Corning GB [2]
– Amsterdam NL [Link]
– Nürnberg [2]
– Minden [2]
– Gotha [8]
– Halberstadt [8]
glatte Becher
– Ebersbrunn, 12. Jh. [2]
– Ebersbrunn, 12. Jh. [2]
Kugelbecher
– Ellwangen, Krypta der Stiftskirche, 12. Jh. [2]
– Ellwangen, Krypta der Stiftskirche, 12. Jh. [2]
Trinkglas im Spätmittelalter